Rettung an Kapazitätsgrenze

Hitze-Drama in Köln: Menschen kollabieren

Nach zehn Tagen Extremhitze bringt die Hitzewelle den Kölner Rettungsdienst an seine Grenzen. Menschen wurden überhitzt in Wohnungen gefunden.
Newsdesk Heute
28.06.2026, 05:04
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Die andauernde Hitzewelle in Deutschland fordert ihren Tribut: Der Rettungsdienst der Feuerwehr in Köln kommt nach Angaben der Stadt an seine "Kapazitätsgrenze". Zehn aufeinanderfolgende Tage mit extremer Hitze ohne nennenswerte nächtliche Abkühlung haben zu einer ernsten Lage geführt.

Allein in den vergangenen 24 Stunden wurden sieben Menschen bewusstlos in ihren Wohnungen aufgefunden – überwiegend in Dachgeschossen. In allen Fällen waren die Betroffenen lebensbedrohlich überhitzt, eine Person musste reanimiert werden.

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"Betroffen waren nicht nur Menschen mit Vorerkrankungen", erklärte die Stadtverwaltung. Auch körperlich fitte Personen seien mit einer Körpertemperatur von 42 Grad in Lebensgefahr geraten.

Löschfahrzeuge unterstützen Rettungsdienst

Mittlerweile unterstützen Löschfahrzeuge der Feuerwehr den Rettungsdienstbetrieb. "Alle Feuerwehrleute sind mindestens Rettungssanitäter, viele auch Notfallsanitäter", so die Stadt. Deutschland erlebt derzeit eine extreme Hitzewelle mit Temperaturen, die vielerorts über 40 Grad klettern.

Experten raten, bei solchen Temperaturen viel zu trinken, körperliche Anstrengung zu vermeiden und sich in kühlen Räumen aufzuhalten – ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen sollten dabei besonders vorsichtig sein.

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