Stefan Mross hat bei "Immer wieder sonntags" am Sonntagvormittag nicht nur seine prominenten Gäste im Blick, sondern auch die schweißtreibenden Temperaturen. Schon kurz nach Sendungsbeginn ist dem Moderator, der in diesem Jahr seine letzte Staffel der Kultshow präsentiert, die Hitze deutlich anzusehen.
"Mann, das wird ein Sonntagvormittag, live aus dem Europa-Park in Rust. Und wir dürfen heute wirklich mal ganz tief Luft holen. Wir ziehen das Ding durch! Und da gehör‘ ich nicht alleine dazu. Ich bin nur der Moderierer, der hier steht bei 42 Grad. Ist völlig wurscht. Da sitzen 2000 Leute und meine Gäste. Ich bin nicht alleine in der Hitze", heißt es bei seiner Anmoderation.
Während des Gesprächs mit den "Grubertalern" wischt er sich kurz später immer wieder den Schweiß vom Körper, selbst sein helles Hemd ist nach wenigen Minuten komplett durchnässt. Das Hemd wird dann im Laufe der Sendung sogar gewechselt.
Medienberichten zufolge hatte die Produktion im Vorfeld ein striktes Lederhosen-Verbot für Mross ausgesprochen, um die Belastung durch die hohen Temperaturen möglichst gering zu halten.
Vorweg wurde gerätselt, ob die Sendung trotz der extremen Bedingungen aus dem Europa-Park in Rust ausgetragen werden kann. Im Publikum sorgen Sonnenschirme, Wasser und Getränke für Abkühlung, Sanitäter stehen bereit und viele Gäste tragen Kopfbedeckungen.
Zuvor hatten Berichte über einen angeblich spontanen Abbruch der Proben für Spekulationen gesorgt. Der SWR stellte jedoch klar, dass die Proben bewusst verkürzt worden seien, um gesundheitliche Risiken zu minimieren.
Ein Sprecher erklärte laut "schlager.de": "Um sichere Arbeitsbedingungen für die Bühnenkünstler und alle anderen Beteiligten zu schaffen, wurden die Proben für die Sendung deutlich reduziert. Außerdem wird für zusätzlichen Schatten auf der Bühne gesorgt. Die Reduzierung der Proben haben wir bewusst geplant und den Beteiligten gegenüber kommuniziert, sodass jeder planen und sich vor Hitze schützen könnte."