Die extreme Hitze der letzten Tage hat mobile Klimaanlagen zur Mangelware gemacht. Wer jetzt noch ein Gerät sucht, findet oft nur leere Lager oder stark überhöhte Preise bei Drittanbietern auf Marktplätzen.
Das ruft Betrüger auf den Plan: Mit professionell aussehenden Webseiten und vermeintlichen Schnäppchenangeboten versuchen sie, verzweifelte Kunden abzuzocken.
Wie es bei Focus Online heißt, haben Fake-Shops derzeit Hochkonjunktur. Auf Kleinanzeigenportalen tauchen etwa gefälschte Anzeigen im Namen des Herstellers Midea auf, die auf bereits gesperrte Fake-Webseiten verlinken.
Experten raten zur Vorsicht bei ungewöhnlich günstigen Preisen. Wenn ein Gerät überall ausverkauft ist, aber ein unbekannter Shop es noch vorrätig hat, sollte das misstrauisch machen. Auch fehlende oder fragwürdige Impressumsangaben sind ein Warnsignal.
Die Verbraucherzentrale bietet einen kostenlosen Fake-Shop-Finder an, mit dem verdächtige Webseiten überprüft werden können. Weitere Hinweise sind ungewöhnliche Zahlungsmethoden wie reine Vorkasse oder ein wild zusammengewürfeltes Sortiment.
Neben Fake-Shops warnen Experten auch vor sogenannten Luftkühlern mit Wassertank oder Kühlakkus. Diese werden oft als Klimaanlagenalternative beworben, können aber physikalisch keine echte Kühlung liefern. Sie befeuchten lediglich die Luft.
Wer online auf einen Betrüger hereingefallen ist, hat bei seriösen Händlern ein 14-tägiges Widerrufsrecht. Bei einem Fake-Shop-Kauf ist das Geld jedoch meist verloren.