Hochwasser-Leiche trieb 300 km bis nach Rotterdam

Hochwasser hält Deutschland weiter in Atem. (Archivbild)
Hochwasser hält Deutschland weiter in Atem. (Archivbild)Bild: Jens Wolf (dpa)
Die Zahl der Todesopfer der Flutkatastrophe in Deutschland hat sich auf 134 erhöht. Nun wurde eines der Opfer gar in Rotterdam (Niederlande) gefunden.

Die Frau aus dem Ahrtal war bereits vor einigen Wochen entdeckt worden, konnte aber erst Ende September anhand einer DNA-Probe identifiziert werden, teilte die Polizei Koblenz am Freitag mit. Die Analyse habe Zeit gebraucht, hieß es. Offenbar hatte der Rhein die Leiche der Frau über 300 Kilometer weit bis nach Rotterdam getrieben.

Insgesamt 134 Todesopfer

Starke Regenfälle hatten im Sommer massive Überschwemmungen an Flüssen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen ausgelöst. Viele Gemeinden, vor allem im Ahrtal, erlitten schwerste Schäden.

Im Bundesland Rheinland-Pfalz kamen im Zusammenhang mit dem Hochwasser 134 Menschen ums Leben. Acht weitere aufgefundene Tote waren nach Angaben der Behörden schon vor der Flut gestorben. Zwei weitere Personen werden noch immer vermisst. Auch im Bundesland Nordrhein-Westfalen gab es 48 Tote.

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