Die Lage in Bangkok wird immer dramatischer: Sechs Bezirke stehen 80 Zentimeter tief unter Wasser. Darunter Bang Sue, das nur mehr zehn Kilometer vom Geschäftszentrum Bangkoks entfernt liegt. Die Dämme sind einbruchgefährdet, warnte die Regierung in der Nacht auf Montag.
Sogar Notunterkünfte müssen evakuiert werden. Ein Campus der Thammasat-Universität im Norden Bangkoks hatte 3500 Hochwasseropfer aufgenommen. Jetzt steht er zwei Meter unter Wasser, die Flut-Flüchtlinge werden im Laufe des Montagvormittags in ein anderes Auffanglager gebracht.
Thailand erlebt seit mehr als zwei Monaten seit Jahrzehnten. Mehr als 350 Menschen kamen ums Leben, neun Millionen Menschen verloren ihre Häuser. In rund 1.700 Notunterkünften mussten mehr als 110.000 Menschen Schutz vor den Fluten suchen.