Klare Ansage von Uli Hoeneß! Der Ehrenpräsident von Bayern München erklärte am Sonntag im bayerischen Fernsehen, kein großer Freund der organisierten Fan-Szene zu sein. Vor allem, wenn es um das Thema Mitsprache-Recht geht.
"Der Fußball gehört allen und es ist sehr wichtig, dass die Ultras begreifen, dass sie auch ein wichtiges Element sind, aber nicht alles alleine bestimmen dürfen", erklärt Hoeneß.
Hoeneß weiter: "Ich bin immer für Kooperation, aber auch die Ultras müssen wissen, dass der Fußball auch ohne Ultras möglich ist."
Konkret geht es um die ablehnende Haltung gegenüber Geisterspielen – selbst wenn es corona-bedingt keine Alternative gibt. "Damit haben sie für mich bewiesen, dass es ihnen gar nicht so sehr um den Verein geht, sondern um sich selbst und sich auch selbst darzustellen. Wenn die Geisterspiele nicht stattgefunden hätten, hätten wir in der ersten und in der zweiten Liga den einen oder anderen Verein, den es nicht nicht mehr im Profifußball gäbe."