Nach einer langen Zwangspause ist Kimmich am Weg zurück. Erst wollte er sich nicht impfen lassen, musste als Kontaktperson in Quarantäne - dann war er selbst infiziert. Eine schwierige Situation für ihn und den gesamten Klub. Das bemerkte auch Uli Hoeneß, der das Gespräch mit Kimmich suchte.
"Das war schwer, weil er in einer bestimmten Richtung beeinflusst wurde", meint der 70-Jährige in der "Zeit" über den Bayern-Star - und bezieht sich damit auf Impfgegner. Ähnlich sei das bei den zunächst ungeimpften Profis Jamal Musiala und Eric Maxim Choupo-Moting gewesen. "Aber jetzt zum Schluss war Joshua sehr vernünftig und hätte sich impfen lassen, wenn er sich nicht infiziert hätte", meint Hoeneß.
Der frühere Bayern-Präsident hat zu Impfgegner übrigens eine klare Haltung: "Ich kann ziemlich militant werden, wenn jemand sich nicht impfen lässt. Ich glaube, man muss diese Leute konsequent ausgrenzen, weil es ziemlich rücksichtslos ist, sich nicht impfen zu lassen." Trotzdem hält er nichts von einer Impfpflicht: "Das würde die Gesellschaft noch mehr spalten."