Norbert Hofer: "Trete zu 100 Prozent wieder an"

Verkehrsminister Hofer will's noch einmal wissen: Er wird 2022 "zu 100 Prozent" erneut bei der Bundespräsidentschaftswahl um den Einzug in die Hofburg kämpfen.
2016 hat sich Norbert Hofer noch vehement dagegen gesträubt, für die FPÖ ins Rennen um das höchste Amt im Staat zu gehen. Drei Jahre und drei Wahlgänge später ist alles anders: "Ich trete zu 100 Prozent noch einmal an", kündigt er im "Heute"-Interview an.

Einen Notariatsakt brauche er dafür nicht zu unterschreiben. "Ich habe ein Jahr lang gekämpft, um die Wahl zu gewinnen, und am letzten Tag des Wahlkampfs versprochen, noch einmal anzutreten. Ganz viele Leute erinnern mich jetzt an dieses Versprechen." Sein jetziger Job als Verkehrsminister sei zwar eine "sehr mächtige Position" in Österreich, so Hofer. "Ich glaube aber einfach, dass die Chancen bei der nächsten Wahl intakt sind, sie wieder zu gewinnen."

Zur Erinnerung: Er war beim ersten Wahlgang knapp als Sieger hervorgegangen, hatte dann aber die Wiederholung der Stichwahl gegen Alexander Van der Bellen mit 46 zu 54 Prozent verloren. Angst vor einem erneut lange dauernden Wahlkampf hat Hofer nicht: "Es ist etwas, was ich noch einmal machen möchte. Da bin ich dann gerade 50 Jahre alt, das passt genau."

Ist Hofer als gemeinsamer Kandidat der türkis-blauen Koalition denkbar? "Das halte ich eher für unwahrscheinlich." Bei der VP macht er noch keinen potenziellen Gegenkandidaten aus. Bei der SP ist er sich dagegen relativ sicher: "Da rechne ich auf jeden Fall mit Doris Bures."

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11 Fragen an Norbert Hofer
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(M. Klein/R. Zwickelsdorfer)

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