Peter Maffay (76) zählt zu den größten Musikstars Deutschlands – doch selbst nach Jahrzehnten auf der Bühne ist der Rockmusiker vor peinlichen Patzern nicht gefeit. Jetzt spricht er ganz offen über seine größte Angst bei Konzerten.
Im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur verrät Maffay mit einem Lachen: "Ich vergesse regelmäßig meine Texte. Ich hoffe, dass das nichts mit Alzheimer zu tun hat."
Für den Sänger ist ein Blackout auf der Bühne der reinste Albtraum. Deshalb setzt er bei seinen Auftritten auf technische Unterstützung. "Wenn ich meinen Teleprompter nicht hätte, wäre ich verloren", gesteht der Musiker offen.
Dass ihm das Merken der Songtexte schwerfällt, verschweigt Maffay schon lange nicht mehr. Im Gegenteil: Er geht ganz selbstverständlich damit um. Es gebe Künstler, denen Texte mühelos zufliegen – zu ihnen gehöre er allerdings nicht. Stattdessen müsse er seine Lieder vor jedem Konzert aufs Neue intensiv einstudieren.
Trotz kleiner Gedächtnislücken denkt der Deutschrocker noch lange nicht ans Aufhören. Zwar wolle er künftig weniger unterwegs sein als früher, ganz auf Live-Auftritte verzichten komme für ihn aber nicht infrage.
Vor jedem Konzert greift Maffay deshalb weiterhin zur Gitarre und probt seine Songs. Außerdem hält er sich mit täglichen Radtouren fit. Erst kürzlich präsentierte er gemeinsam mit Johannes Oerding den ersten Titel ihres neuen gemeinsamen Albums "Nashville", das Anfang Oktober erscheinen soll.