In einer "Netto"-Filiale in München sorgte der Schlager-Rocker für eine Überraschung. Doch Peter Maffay kassierte nicht aus Spaß, sondern warb für eine Spendenaktion zugunsten seiner eigenen Stiftung.
Bei der Aktion können Kunden ihren Kassen- oder Pfandbon spenden. Mit dem Geld wird die "Peter Maffay Stiftung" unterstützt, die unter anderem die Tabaluga-Häuser betreibt. Dort finden Kinder Schutz, Erholung und neue Perspektiven.
Wie "bunte.de" berichtet, erklärt der 76-Jährige: "Ich werde jetzt 77. Das ist ein Alter, in dem man sich solche Gedanken machen kann." Ihm sei wichtig, dass die Stiftungsarbeit auch ohne ihn weitergehe.
Der Bedarf sei groß, betont Maffay. "Es gibt so viele Kinder, die Hilfe benötigen. Wir benötigen weiterhin Vernetzung und Partner, mit denen wir zusammenarbeiten können."
Nach Angaben des Musikers nimmt die Stiftung jedes Jahr etwa 1.200 bis 1.400 Kinder auf. "Die Kinder müssen die Möglichkeit haben, zur Ruhe zu kommen. Das sind teilweise Schicksale, die sehr belastend sind", so Maffay.
Auch seine eigene Tochter bekommt die Arbeit mit. "Unsere kleine Tochter ist sieben. Sie stellt schon Fragen: Warum ist das so? Diese Themen sind bei uns allgegenwärtig. Jeden Tag."
Schon im vergangenen Jahr war die Aktion ein voller Erfolg. Durch Kassen- und Pfandbonspenden sowie eine zusätzliche Unternehmensspende konnte Netto 2025 mehr als 481.000 Euro an die Stiftung übergeben.