Fussball

Hofmann nach 1:0: "Müssen einiges besser machen"

Erstes Spiel, erster Sieg – Steffen Hofmanns Ära als Interimscoach von Rapid Wien begann mit einem 1:0-Erfolg gegen Altach. 
Markus Weber
20.11.2021, 19:59

Dabei hatte Filip Stojkovic den 41-jährigen Deutschen in der 47. Minute mit einem Roller ins lange Eck jubeln lassen. Allerdings war nicht alles Gold, was glänzt. Die Hütteldorfer ließen Topchancen liegen, vergaben einen Kantersieg gegen Vorarlberger, die nach Rot gegen Noah Bischof (52.) gut 40 Minuten in Unterzahl agieren mussten. Das grün-weiße Offensivspiel wirkte häufig behäbig und ideenlos. 

"Müssen einiges besser machen"

Das sah auch Hofmann so. "Wir haben ja gewusst, dass es schwierig wird, haben gehofft, dass wir uns zu Beginn ein bisschen leichter tun. Wir haben viele Dinge ordentlich gemacht, aber noch nicht so, wie wir es eigentlich machen wollen", bilanzierte der Interimscoach im "Sky"-Interview. 

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Trotzdem unterstrich Hofmann: "Es war ein extrem wichtiger Sieg für die Jungs, weil sie eine gewisse Verunsicherung hatten. Heute freuen wir uns, wissen aber auch, dass wir noch einiges besser machen können und müssen." 

"Können Spieler nicht gleich umsetzen"

Dass die Grün-Weißen die Spielidee des einstigen "Fußballgottes" noch nicht vollends umsetzen konnten, sei "ganz normal. Wir hatten drei, vier Einheiten mit allen Spielern. Dann kommt ein neuer Trainer und will andere Dinge mit rein bringen. Das können die Spieler nicht ohne nachzudenken gleich umsetzen", meinte Hofmann.  

Für Rapid und den Interimscoach geht es nun Schlag auf Schlag. Bereits am Donnerstag steht das Europa-League-Heimspiel gegen West Ham United auf dem Programm. "In jedem Spiel werden wir uns weiterentwickeln. Wir werden genauso wie heute in die Partie gehen. Das ist eine richtig gute Mannschaft, aber wir wollen gewinnen." 

Lob für Stojkovic

Eiin Sonderlob gab es derweil für den Siegtorschützen Stojkovic. "Wir wissen, welche Stärken er hat. Er ist ein guter Zweikämpfer, ein guter Typ, auf den die anderen schauen. Deshalb muss er auch vorneweg gehen", beschrieb der 41-Jährige.

Zum Toreschießen sei der Montenegriner aber eigentlich nicht da. Deshalb freute sich Stojkovic umso mehr über seinen Premierentreffer im Rapid-Trikot, nahm sich auch den Matchball mit nach Hause. Dies macht man eigentlich erst bei einem Dreierpack. "Aber bei ihm zählt ein Tor so wie bei anderen fünf Treffer", lachte Hofmann.