Der französische Präsident Francois Hollande und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben am Sonntag an eine der blutigsten Schlachten des 20. Jahrhunderts erinnert. Im Jahr 1916 starben während eines 10 Monate dauernden, für den Kriegsverlauf unbedeutenden Gefechts rund um die französische Stadt Verdun mehr als 30.000 Soldaten.
Der französische Präsident haben am Sonntag an eine der blutigsten Schlachten des 20. Jahrhunderts erinnert. Im Jahr 1916 starben während eines 10 Monate dauernden, für den Kriegsverlauf unbedeutenden Gefechts rund um die französische Stadt Verdun mehr als 300.000 Soldaten.
Die beiden Staatsoberhäupter besuchten den deutschen Soldatenfriedhof in Consenvoye. Ein für 12,5 Millionen Euro komplett neu gestaltenes Denkmal wurde enthüllt, mit dem nun auch die Opfer auf deutscher Seite ins Zentrum des Gedenkens rücken sollen.
Merkel und Hollande treten damit in die Fußstapfen ihrer Vorgänger Helmut Kohl und Francois Mitterand, die im Jahr 1984 an gleicher Stelle durch eine Handschlag ein wichtiges Zeichen der Versöhnung zwischen den beiden Ländern setzten.
Vom 21. Februar bis zum 19. Dezember 1916 tobte rund um die französische Stadt eine der bedeutendsten Schlachten des Ersten Weltkriegs. In den knapp 10 Monaten fielen in den Schützengräben durch den massiven Einsatz von Geschützen mehr als 300.000 Soldaten beider Seiten. Das Kampfgebiet wird heute noch als "Hölle" oder "Knochenmühle" bezeichnet.