Scharfe Worte von Hollywood-Star Richard Gere (76)! Bei einer Preisverleihung in Oslo ließ der "Pretty Woman"-Darsteller kein gutes Haar an US-Präsident Donald Trump. Vor Hunderten Gästen wetterte er gegen den Republikaner und sprach vom "dunkelsten Moment", den er je erlebt habe.
"Am ersten Tag hat dieser Typ fast alles demontiert, was an der US-Regierung und am amerikanischen Volk gut war", schimpfte Gere. Dass Trump überhaupt gewählt werden konnte, sei auch die Schuld vieler Bürger: "Wir sind eingeschlafen. Es war uns egal", kritisierte der Schauspieler.
Besonders eindringlich wurde Gere, als er von einem kürzlichen Besuch in der KZ-Gedenkstätte Dachau erzählte. Die Geschichte zeige, wie schnell autoritäre Systeme entstehen können. "Wir müssen die Anzeichen erkennen. Diese Diktatur der Monster kann sehr schnell entstehen. Wir müssen wachsam sein", mahnte der Oscar-Nominierte.
Seine Aussagen machte Gere bei der Verleihung des Václav-Havel-Preises für kreativen Dissens im Rahmen des Oslo Freedom Forum. Dort ehrte er unter anderem den inhaftierten chinesischen Künstler Gao Zhen sowie den Dissidenten Sai aus Myanmar.
Der US-Star, der mit Filmen wie "Pretty Woman" und "American Gigolo" weltberühmt wurde, engagiert sich seit Jahren für Menschenrechte – und sorgte nun erneut mit einer politischen Kampfansage für Schlagzeilen.