Formel 1

Horner schießt nach Hamiltons Red-Bull-Kritik zurück

Lewis Hamilton hat scharfe Kritik an Red Bull und einer zu geringen Strafe nach der Budgetüberschreitung geübt. Nun folgte die Retourkutsche. 
Heute Redaktion
22.07.2023, 22:19
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In der laufenden Saison hat der heimische Rennstall alle zehn Rennen für sich entschieden, Doppel-Weltmeister Max Verstappen triumphierte in acht Grands Prix. Deshalb stellte Siebenfach-Weltmeister Hamilton die These auf, dass die Strafe für den Budgetüberzug, die die Bullen kassierten, nur ein "Klaps auf die Hand" sei. Die verhängte Strafe habe keine abschreckende Wirkung, betonte der Brite. 

Red Bull überzog in der Saison 2021 die damals gültige Budgetdeckelung von 145 Millionen Dollar um 1,6 Prozent. Dafür fasste der Weltmeister-Rennstall eine Geldbuße in der Höhe von sieben Millionen Dollar sowie eine zehnprozentige Reduktion der Windkanal-Zeiten aus. Trotzdem fährt Red Bull der Konkurrenz auf und davon. 

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Horner schießt zurück

Teamchef Christian Horner betonte auf die Hamilton-Aussagen angesprochen die Härte der vom Motorsport-Weltverband FIA verhängten Sanktionen. "Glauben Sie mir, der Nachteil, den wir im Windkanal haben, ist massiv", meinte der Red-Bull-Teamchef bei "Sky Sports". "Wenn Windkanalzeit nicht mehr zählt, warum haben wir sie dann noch?", fragte Horner rhetorisch. 

Danach konnte sich der Red-Bull-Boss einen Seitenhieb in Richtung Hamilton nicht verkneifen. "Es ist immer einfach, jemanden ins schlechte Licht zu stellen, wenn man selbst nicht performt. Das wird es in der Formel 1 immer geben", so die Horner-Stichelei in Richtung des Siebenfach-Weltmeisters, der im nicht konkurrenzfähigen Mercedes aktuell bloß Rang vier in der Fahrer-WM belegt – mit halb so vielen Punkten wie Verstappen.