Jede Hilfe kam zu spät

Horror-Unfall im Pinzgau - ein Toter, sieben Verletzte

Bei einer Kollision zweier Kleinbusse in Piesendorf (Pinzgau) ist am Dienstag ein Mensch ums Leben gekommen. Sieben weitere Personen wurden verletzt.
André Wilding
29.07.2026, 08:13
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Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Dienstagabend in Piesendorf einen Großeinsatz von Rettungskräften ausgelöst. Auf der Mittersiller Straße (B168) stießen zwei Kleinbusse frontal zusammen. Für eine Person kam jede Hilfe zu spät.

Durch die Wucht des Aufpralls wurden zwei Insassen in den Fahrzeugen eingeklemmt. Einsatzkräfte der Feuerwehr befreiten die Verletzten mit technischem Gerät aus den Unfallwracks und übergaben sie an den Rettungsdienst.

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Zwei Verletzte per Hubschrauber ins Spital

Eine Person erlag laut Rotem Kreuz noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Zwei Schwerverletzte wurden mit Notarzthubschraubern ins Klinikum Schwarzach beziehungsweise ins Uniklinikum Salzburg geflogen. Fünf weitere leicht verletzte Personen kamen ins Tauernklinikum Zell am See.

Für den Rettungseinsatz wurde ein Großalarm ausgelöst. Knapp 40 Einsatzkräfte des Roten Kreuzes standen im Einsatz.

"Unterstützt wurden wir zudem von einem praktischen Arzt, zwei First Respondern und acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kriseninterventionsteams. Insgesamt mussten acht betroffene Personen versorgt werden. Leider ist aufgrund der schweren Verletzungen und trotz sofort eingeleiteter Wiederbelebungsmaßnahmen eine Person noch an der Unfallstelle verstorben", sagte Einsatzleiter Thomas Huber gegenüber "ORF Salzburg".

Straße stundenlang gesperrt

Neben dem Roten Kreuz standen auch die Feuerwehren Piesendorf und Zell am See mit insgesamt 25 Kräften im Einsatz. Während der Rettungsarbeiten sowie der Unfallaufnahme und Aufräumarbeiten blieb die Mittersiller Straße (B168) gesperrt.

Wie es zu dem Frontalzusammenstoß kommen konnte, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen zum Unfallhergang laufen.

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