Fußballfans sauer

Horrorzimmer! "Booking.com schickte uns in ein Verlies"

Schottische Fußballfans landeten bei ihrem Besuch der Europameisterschaft in Deutschland in einem Keller mit alten Spitalsbetten und Chemikalien.
Heute Life
04.07.2024, 11:03
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"Als wir ankamen, waren wir überrascht von dem, was wir vorfanden", schreibt Rory B. aus Glasgow auf "X". Gemeinsam mit drei Freunden war der 28-Jährige nach Deutschland gereist, um die schottische Nationalmannschaft bei der EURO2024 zuzujubeln. Ihre Unterkunft hatte die Gruppe über Booking.com gebucht und dafür über 2.000 Euro ausgegeben. Nach ihrer Ankunft mussten sie jedoch den Kundendienst kontaktieren.

"Die Unterkunft war ein einziges Chaos. Eines der Betten war aus Pappe und wurde zusätzlich mit Klebeband zusammengehalten. Das zweite Bett war ein kaputtes und ekelhaftes Schlafsofa", so Rory.

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Keller aus einem Horrorfilm

Noch in der Nacht wurde ihnen eine Ersatzunterkunft angeboten. Doch es kam noch schlimmer: "Booking.com hatte uns in ein Verlies geschickt." Laut dem Schotten handelte es sich offenbar um eine Art verlassen medizinische Einrichtung mit alten Krankenhausbetten, Werkzeug und Baustoffen.

Neben Chemikalien, die offen herumstanden, lagen auch Kabeln am Boden. "Die Krönung war eine Axt. Der ganze Ort erinnerte an einen Horrorfilm über Menschenhandel", führt der Schotte aus.

Zu allem Überdruss konnte die Haustür nicht verriegelt werden. Damit war klar: Auch hier konnten die Freunde nicht bleiben.

Mehr Kosten

Dieses Mal wurde ihnen allerdings nicht so einfach geholfen. "Nach zwei Stunden teilte man uns mit, dass wir für eine Unterkunft zahlen müssen." Später könnten sie zumindest einen Teil des Geldes zurückfordern. Doch dafür reichte das Budget der vier Arbeiter nicht.

Schließlich fanden die Fußballfans auf eigene Faust eine Unterkunft im Raum Köln. Gegenüber "Metro" gab ein Sprecher von Booking.com dazu eine Erklärung ab: "Das ist nicht die Erfahrung, die wir uns für jemanden wünschen, der einen Aufenthalt auf unserer Plattform bucht. Wir stehen mit dem Kunden in Kontakt, damit wir den Vorfall untersuchen und sicherstellen können, dass er angemessen unterstützt wird."

{title && {title} } red, {title && {title} } 04.07.2024, 11:03