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HP ruft weltweit tausende Laptop-Akkus zurück

Heute Redaktion
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Rückruf: Bei zahlreichen HP-Modellen besteht die Gefahr, dass sich die Akkus entzünden. Symbolfoto
Rückruf: Bei zahlreichen HP-Modellen besteht die Gefahr, dass sich die Akkus entzünden. Symbolfoto
Bild: iStock

Gleich mehrere Computermodelle sind betroffen. Die teils fix verbauten Akkus können überhitzen und sich entzünden. Die Austauschaktion läuft bereits.

Wegen leicht entflammbarer Akkus hat der US-Technologiekonzern HP weltweit mehrere Computermodelle zurückgerufen. Die Lithium-Ionen-Akkus könnten sich überhitzen und seien daher für ihre Nutzer eine Brandgefahr.

So begründete das Unternehmen am Donnerstag auf seiner Webseite die Rückrufaktion. Viele der betreffenden Akkus seien in den Geräten fest verbaut, so dass sie nicht von den Kunden selbst ausgetauscht werden könnten, hieß es weiter.

Mehrere Modelle betroffen

Die potenziell gefährlichen Akkus wurden den Angaben zufolge in die Modelle Probook, Envy, Pavilion, Zbook, Studio G3 und HP 11 eingebaut, die in den vergangenen zwei Jahren weltweit verkauft wurden. Allein in den USA seien 50.000 Geräte betroffen. Außerdem seien die Akkus auch einzeln verkauft oder beim Ersetzen alter Akkus verwendet worden.

Kunden können sich auf der verlinkten Webseite vergewissern, ob die Batterie ihres Gerätes defekt ist und kostenlos getauscht werden muss. Dieser Austausch wird von einem HP Service-Mitarbeiter vor Ort beim Kunden vorgenommen. In der Zwischenzeit sollten die Geräte nur in der sicheren Betriebsweise mit eingestecktem Netzstecker eingeschaltet werden.

Der PC- und Druckerhersteller HP hatte sich 2015 von Hewlett-Packard abgespalten. Das Unternehmensgeschäft firmiert nun unter dem Namen Hewlett-Packard Enterprise. (chk)