HTL-Schüler in Wels an Masern erkrankt

Bild: Wikipedia/CDC/Dr. Heinz F. Eichenwald

Ein Schüler der HTL Wels ist an Masern erkrankt. Am Freitag tauchte der Verdacht auf, die Infektion wurde mittels Blutuntersuchung festgestellt, bestätigte die Amtsärztin einen Bericht des ORF-Radios Oberösterreich am Montag. Der Teenager aus dem Bezirk Kirchdorf sei aber nicht mehr in der Schule gewesen, als er ansteckend war.

Seine Familie wurde vom Burschen getrennt.

Um die Ausbreitung der Krankheit zu unterbinden, ist seine Familie im Bezirk Kirchdorf an der Krems "abgesondert" worden, gab die dortige Bezirkshauptmannschaft am Montag bekannt. Seine Angehörigen haben sich demnach vorerst nicht angesteckt.
Die Anamnese habe ergeben, dass am letzten Tag, als der Bursch in der Schule war, noch keine Ansteckungsgefahr bestanden hätte, so die Medizinerin. Man sei nach den Empfehlungen des Gesundheitsministeriums und der Landessanitätsdirektion vorgegangen und habe noch am Freitag alle Schüler und Lehrer informiert. Ihnen wurde geraten, ihre Impfpässe zu überprüfen und gegebenenfalls die Masern-Impfung nachzuholen.
"Wir empfehlen das dringend und sind auch auf einen Ansturm eingestellt." Vor einigen Wochen habe sich eine fünfköpfige Familie in Wels angesteckt.

Sie habe noch keine vollständigen Daten aus der Schule erhalten, arbeite aber mit der HTL zusammen, erklärte die Amtsärztin. Wo sich der Erkrankte angesteckt habe, sei noch unklar. Laut ORF Oberösterreich werde die Familie des Schülers untersucht. Eine Schwester gehe in Kremsmünster zur Schule. Dort habe es geheißen, das Mädchen sei auf Anordnung der zuständigen Amtsärztin derzeit zuhause.

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