Huawei MediaPad M3 Lite 10 im Test

Neben dem MediaPad M3 mit 8 Zoll hat Huawei auch das 10 Zoll Gerät MediaPad M3 Lite 10 im Programm. Was es bietet, hat Heute getestet.

Eigentlich ist das "Lite" im Namen des Tablets etwas verwirrend. Anders als bei den Smartphones bedeutet es hier nämlich kein technisch zurückgeschraubtes Auftreten, eher deutet es hier auf das geringe Gewicht von 460 Gramm hin. Und das trotz Metallgehäuse. Im Gehäuse wurde auch ein Fingerabdrucksensor verbaut, der wie bei Huawei üblich für ein schnelles Entsperren sorgt.

Wie schon das Smartphone Mate 10 Pro bietet auch das neue MediaPad nicht die Auflösung anderer Spitzenmodelle. Und wie auch beim Mate 10 Pro fällt das absolut nicht ins Gewicht. Die 1.920 x 1.200 Pixel liefern ein ausreichend scharfes Bild ohne den Akku unnötig zu belasten. Kontrast und Schärfe sind davon beinahe unberührt, die kaum erkennbaren Unterschiede nimmt man für eine viel längere Laufzeit gerne in Kauf.

Toller Sound

Die Verarbeitung ist ebenfalls gewohnt hochwertig, die Ecken des Geräts sind formschön abgerundet. Wer gerne Musik mit dem Tablet hört, sollte das MediaPad ins Auge fassen. Gleich vier Lautsprecher (im kleineren Modell sind es nur zwei), je zwei oben und unten, strahlen einen tollen Stereo-Sound aus. Auch Videotelefonate klingen glasklar und selbst bei hoher Lautstärke gibt es noch einen ansprechenden Ton.

Ein kleines Manko lässt sich am Gehäuse dennoch finden. Konkret ist das der Micro-USB-Port. Hier wäre ein USB-Typ-C-Anschluss wünschenswerter gewesen, da Huawei auch sein aktuelles Highend-Smartphone damit ausstattet. Nicht riesig, aber vermutlich für den Großteil der Nutzer ausreichend, ist der interene Speicherplatz mit 32 Gigabyte. Immerhin kann er per microSD-Karte erhöht werden.

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Guter Akku

Etwas kurios mutet an, dass das MediaPad M3 Lite 10 über drei Gigabyte Arbeitsspeicher verfügt, das kleinere Modell allerdings über vier. In der Praxis macht sich das aber nicht bemerkbar, alles geht in Verbindung mit dem Qualcomms Snapdragon 435 flott über das Display. Gearbeitet wird übrigens über EMUI 5.1 basierend auf Android 7, ein Update auf Android 8 dürfte in naher Zukunft folgen.

Überraschend gut für ein Tablet zeigen sich die Kameras, die jeweils mit acht Megapixeln knipsen. Sie liefern für Tablet-Verhältnisse gute Bilder, wobei Huaweis Anspruch eindeutig auf der Frontkamera liegt, um offenbar stark die Videochats zu unterstützen. Chatten, oder aber auch Videos sehen oder Musik hören kann man ganz schön lange. Über neun Stunden Dauernutzung sind möglich, bevor der Akku geladen werden muss.

Attraktiver Preis

Rund 270 Euro kostet das MediaPad in der WiFi-Version im heimischen Handel (rund 50 Euro mehr legt man für die LTE-Version hin). Ein attraktiver Preis für ein Tablet, das zwar beim Display keine Spitzenauflösung liefert und noch einen Micro-USB-Port hat, allerdings in allen anderen Belangen vorne mitspielt. Tolle Kameras, schneller Fingerabdruckscanner, scharfes und konstrastreiches Display und super Sound stehen auf der Haben-Seite. (rfi)

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