"Schon drei Vorfälle"

Hündin "Vicky" biss mehrmals zu – jetzt wird ermittelt

Die brutale Attacke eines Hundes auf eine 55-jährige Joggerin hat jetzt ernste Konsequenzen für die Halterin: Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

Johannes Rausch
Hündin "Vicky" biss mehrmals zu – jetzt wird ermittelt
In diesem Teil von Eidenberg – im Bild Bürgermeister Hinterhölzl – wurde die Joggerin von der Hündin attackiert.
Google, ÖVP

Vor gerade einmal einem Monat herrschte tiefe Erschütterung im Mühlviertel: Eine American Stafford hatte ebenfalls eine Läuferin (60) angegriffen und regelrecht zerfleischt. Für die Frau, die ihr Mann nur mehr am Gewand identifizieren konnte, kam jede Hilfe zu spät. Sie starb noch an Ort und Stelle. Der Hund wurde eingeschläfert, seine Halterinnen mussten alle übrigen Vierbeiner abgeben.

Am Montagnachmittag dann die nächste schlimme Hundeattacke: Die 55-Jährige war auf einem Weg zwischen Zwettl an der Rodl und Eidenberg (beide Bez. Urfahr-Umgebung) joggen. Zur selben Zeit ging eine Frau (69) mit ihren Tieren dort spazieren.

Ermittlungen zufolge dürfte einer der Hunde auf einem Feld herumgelaufen und zur Besitzerin zurückgerannt sein. Plötzlich geschah es: Als die Joggerin vorbeikam, stürmte der Schäfer auf sie zu und biss sie in den Unterarm.

Jetzt hat "Heute" neue Details zur Causa: Der Schäferhund heißt "Vicky" und ist weiblich. "Es handelt sich um fahrlässige Körperverletzung", sagt ein Polizeisprecher. Wie unsere Redaktion erfahren hat, ermittelt inzwischen auch die Staatsanwaltschaft.

Bereits dritte Attacke

"Der Hund hat bereits öfter Leute gebissen. Es waren ähnliche Vorfälle", sagt der Eidenberger Bürgermeister Adolf Hinterhölzl (ÖVP) zu "Heute". "Die zweite Attacke ist erst vor rund drei Wochen passiert." Die Behörde wurde stets eingeschaltet. Ob das Tier der Halterin bereits abgenommen wurde, ist nicht bekannt. Hinterhölzl: "Ich darf dazu noch keine Auskunft geben."

Der Hund hat bereits öfter Leute gebissen. Es waren ähnliche Vorfälle.
Adolf Hinterhölzl
Bürgermeister von Eidenberg

"Werde beschimpft"

Mittlerweile ist Hinterhölzl mit wüsten Reaktionen konfrontiert: "Ich werde beschimpft, die Hundelobby steigt mir drauf. Viele schreiben mir per Mail, dass ich überschießend reagieren würde. Oder: 'Was kann der Hund dafür?' Doch es geht hier nicht um das Tier, sondern um die Halterin." 

BH sucht Platz für Hund

Zuvor war bekanntgeworden, dass die Bezirkshauptmannschaft (BH) Urfahr-Umgebung dringend einen Platz für den Schäfer sucht: "Die BH sucht dringend einen Platz für Schäfer, geb. 2017, Notabnahme wegen Gefahr in Verzug/mehrere Bissattacken." So lautet das kurze Mail der Behörde an eine Tierschutz-Organisation, das "Heute" zugespielt wurde.

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