Adi Hütter darf sich bestätigt fühlen! Der österreichische Star-Trainer bewahrte die AS Monaco während seiner Zeit als Chefcoach vor einer folgenschweren Fehlentscheidung. Denn die Klub-Bosse wollten Eigengewächs Maghnes Akliouche im Sommer 2023 für rund fünf Millionen Euro ziehen lassen. Hütter legte jedoch sein Veto ein und machte sich stark für den jungen Franzosen.
Jetzt soll sich diese Entscheidung für Monaco mehr als bezahlt machen. Nach übereinstimmenden Medienberichten haben sich Paris Saint-Germain und die Monegassen mündlich auf einen Wechsel Akliouches geeinigt. Die Ablöse soll bei satten 50 Millionen Euro liegen – das Zehnfache jener Summe, für die der Offensivspieler vor drei Jahren abgegeben werden sollte.
Akliouche entwickelte sich unter Hütter zum Stammspieler und schaffte sogar den Sprung in die französische Nationalmannschaft. Mittlerweile hält der 23-Jährige bei zehn Länderspielen und kam auch bei der Weltmeisterschaft zum Einsatz, wenn auch nur für sieben Minuten.
Dass Hütter ein besonderes Gespür für das Potenzial junger Spieler hat, zeigte er bereits in seiner ersten Amtszeit bei Eintracht Frankfurt. Auch Daichi Kamada stand 2018 zunächst vor dem Abschied, nachdem er zuvor nach Belgien verliehen worden war. Im Trainingslager entschied sich Hütter jedoch, dem Japaner das Vertrauen zu schenken.
Die Rechnung ging damals voll auf. Kamada wurde später als "Euro-Daichi" zu einem der Helden des Europa-League-Triumphs 2022. Und auch in Monaco dürfte man sich inzwischen daran erinnern, wem man es zu verdanken hat, dass aus einem möglichen Fünf-Millionen-Verkauf nun offenbar ein 50-Millionen-Deal geworden ist.
Direkt profitieren kann der Coach allerdings nicht mehr. Hütter, der im Sommer 2023 bei Monaco übernommen hatte, musste im Oktober 2025 als Coach des Ligue-1-Klubs gehen. Seit Anfang Juli ist der gebürtige Vorarlberger zurück bei Eintracht Frankfurt – die zweite Ära des österreichischen Star-Trainers.