Hunderte Anzeigen: Hier leben die meisten Corona-Sünder

Polizeifahrzeug stehen vor der überfüllten Filiale einer Schuhmodenkette in der Mariahilfer Straße in Wien am 4. November 2020
Polizeifahrzeug stehen vor der überfüllten Filiale einer Schuhmodenkette in der Mariahilfer Straße in Wien am 4. November 2020picturedesk.com/Alex Halada
Alleine am Freitag hat die Polizei bundesweit mehr als 220 Anzeigen wegen Verstöße gegen das Covid-19-Gesetz aufgenommen. 

Im ganzen Land bleibt die Situation im Lockdown angespannt. Doch trotz oder gerade wegen der strengen Regeln muss immer wieder die Polizei einschreiten. Wie "Heute" erfuhr, wurden alleine am Freitag, dem 27. November und elften Tag des Lockdowns, in acht Bundesländern – die Zahlen für Vorarlberg fehlten noch – gesamt 222 Anzeigen nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz und 70 Organmandate gegen Corona-Sünder registriert.

19 Anzeigen entfielen dabei auf Teilnehmer von Anti-Corona-Demos in Neusiedl am See und auf der Kennedybrücke in Wien-Hietzing.

Generell war die Bundeshauptstadt mit 55 Anzeigen und 29 Organmandaten am Freitag Spitzenreiter unter den Bundesländern. Ähnlich lax gehen offenbar die Oberösterreicher mit den Corona-Regeln um, hier setzte es 37 Anzeigen und 16 Organmandate. Am "bravsten" waren die Steirer. Im grünen Herzen Österreichs wurden nur 5 Anzeigen aufgenommen und 11 Organmandate ausgestellt.

Seit Beginn des Lockdowns am 17. November wurde in der ganzen Bundesrepublik schon mächtig abgestraft: Gesamt melden die Landespolizeidirektionen bisher 2.922 Vergehen. Es hagelte 2.208 Anzeigen und 675 Organmandate nach dem Covid-19-Maßnahmengesetz sowie 39 Organmandate nach dem Epidemiegesetz.

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