Hunderte Fälle mehr! Corona-Zahlen wieder über 1.500

Die Corona-Situation stellt auch die Intensivstationen der Krankenhäuser auf die Probe.
Die Corona-Situation stellt auch die Intensivstationen der Krankenhäuser auf die Probe.picturedesk.com
Die Corona-Zahlen kamen in den jüngsten Tagen nicht nach unten. Am Mittwoch geben die Behörden 1.520 Neuinfektionen und 55 Todesopfer bekannt.

Das Ziel von 600 bis 700 täglichen Neuinfektionen wurden deutlich verfehlt, vorsichtig aufsperren wird das Land ab dem 8. Feber trotzdem. Schon jetzt sorgen sich nicht nur Gesundheits-Experten, was die Öffnung für die Corona-Neuinfektionen und Todeszahlen auch in Hinsicht auf die neuen Corona-Mutationen bedeuten könnten. Gleichzeitig verschiebt sich der Impfplan wegen den verknappten Lieferungen der Impfdosen nach hinten.

Am Mittwoch zählt Österreich 1.520 Corona-Neuinfektionen und 55 Todesopfer in den jüngsten 24 Stunden. Bei den Infektionen bedeutet dies eine Steigerung von beinahe 300 Fällen innerhalb eines Tages. Die Zahl der Intensivpatienten stiegt wiederum um sechs an, allerdings nahmen die Fälle auf der Normalstation um 32 ab. 

Die Neuinfektionen seit der letzten Meldung teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf:

Burgenland: 27
Kärnten: 130
Niederösterreich: 255
Oberösterreich: 207
Salzburg: 197
Steiermark: 248
Tirol: 131
Vorarlberg: 68
Wien: 257

Bisher gab es in Österreich 418.283 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (03. Februar 2021, 09:30 Uhr) sind österreichweit 7.902 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 396.709 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 1.693 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 306 der Erkrankten auf Intensivstationen.

Die Übersicht über die jüngsten Tage

Am 02. Februar meldeten die Behörden 1.241 Infektionen und 69 Tote, am 01. Februar 1.124 Corona-Neuinfektionen und 57 Corona-Tote, am 31. Jänner 1.190 Corona-Neuinfektionen und 18 Corona-Tote, am 30. Jänner 1.478 Neuinfektionen und 45 Tote, am 29. Jänner 1.500 Neuinfektionen und 51 Tote, am 28. Jänner 1.449 Neuinfektionen und 43 Tote, am 27. Jänner 1.641 Neuinfektionen und 49 Tote, am 26. Jänner 1.417 Neuinfektionen und 64 Tote sowie am 25. Jänner 1.009 Neuinfektionen und 33 Tote.

Trotz dieser hohen Zahlen hat sich die Bundesregierung zur Lockdown-Öffnung entschieden. Die Geschäfte können wieder aufsperren, allerdings unter Auflagen, der Präsenzunterricht an Schulen ebenso. Auch für die "körpernahen Dienstleistungen", also für Friseure, Kosmetiker, heißt es zurück an den Start. Ab 8. Februar dürfen sich außerdem tagsüber wieder zwei Haushalte mit maximal vier Personen treffen. Ausgangsbeschränkungen gelten nur mehr von 20 bis 6 Uhr.

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