Welt

Hunderte Flüchtlinge stecken an mazedonischer Grenze...

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:12

Mazedonien, Serbien, Kroatien und Slowenien lassen nur mehr Kriegsflüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan die Grenze passieren. Daher stecken Hunderte Flüchtlinge aus anderen Ländern seit Tagen fest. Am Samstag gab es erste Proteste, die UNO warnt vor Spannungen an der Grenze.

 

Hunderte Flüchtlinge aus Ländern wie Pakisitan, dem Sudan, Kongo, Marokko oder Bangladesch sind an der mazedonischen Grenze gestrandet, Aktivisten der Facebook-Seite sprechen sogar von 2.000 Menschen.

Seit Anfang der Woche dürfen nur Syrer, Iraker und Afghanen den Grenzübergang Gevgelija überschreiten. Auf der griechischen Seite in Idomeni bildet sich daher ein Rückstau. Aktivisten versorgen die großteils im Freien campierenden Aktivisten so gut es geht. Es fehlt am Nötigsten wie Kleidung, Decken und Lebensmitteln.

Protest und Hungerstreik

Am Samstag gab es erste Proteste an der Grenze. "Wir sind keine Terroristen", "Wir gehen nicht zurück" oder "Freiheit", skandieren die Flüchtlinge. Laut Aktivisten sind einige Menschen Hungerstreik getreten. Den Flüchtlingen wurden von Griechenland Gratis-Busse nach Athen angeboten.

Das UNO-Flüchtlingshilfswerk, UNO-Kinderhilfswerk und die Internationale Organisation für Migration kritisieren die Unterscheidung zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen und warnen vor der Schaffung von Spannungen an der Grenze.

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