Lockdown-Flüchtlinge fahren nach Italien zum Pizzaessen

Grenzkontrolle an einem österreichischen Grenzübergang. Symbolbild
Grenzkontrolle an einem österreichischen Grenzübergang. SymbolbildBARBARA GINDL / APA / picturedesk.com
Weil ihnen im Home Office die Quarantäne egal ist und in Italien Restaurants offen haben, fahren Kärntner zum Pizzaessen über die Grenze.

Die Corona-Maßnahmen sind in Italien an strikte Vorgaben gekoppelt. Sinken die Zahlen weit genug, bedeutet das automatisch eine Lockerung der Maßnahmen. In 16 der 20 Regionen dürfen Restaurants deswegen wieder bis 18 Uhr öffnen.

Viele Kärntner blicken deswegen neidig über die Grenze. Manche können der Versuchung nicht widerstehen und wagen den Tagesausflug. Jede Woche muss die Behörde deswegen hunderte Quarantäne-Bescheide ausstellen, wie die "Kronen Zeitung" berichtet.

Zigaretten und Pizza als Souvenirs

Viele fahren deswegen einfach nur zum Pizza essen nach Tarvis, das nur 20 Minuten von Villach entfernt liegt. Udine ist ein weiteres, beliebtes Ziel, ebenso wie Slowenien – um Zigaretten zu kaufen. 

In der "Krone" schildert das ein Villacher so: "Da ich sowieso im Homeoffice bin, ist mir die Quarantäne egal. Meine Lebensgefährtin und ich haben es jedenfalls sehr genossen, in Tarvis ein Lokal zu besuchen und endlich eine Pizza zu essen. Lediglich bei der Einreise nach Italien mussten wir einen negativen Test vorweisen."

Wer bei der Einreise und nach fünf Tagen einen negativen Corona-Test vorweisen kann, muss nicht einmal die vollen zehn Tage in Quarantäne bleiben.

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