Mut statt Wut: In seiner Rede vor dem Europa-Parlament in Straßburg hielt Bundespräsident Alexander van der Bellen am Dienstag ein flammendes Plädoyer für ein gemeinsames Europa: "Man kann seine Heimat lieben und Europa."
Mut statt Wut: In seiner Rede vor dem Europa-Parlament in Straßburg hielt Bundespräsident Alexander van der Bellen am Dienstag ein flammendes Plädoyer für ein gemeinsames Europa: "Man kann seine Heimat lieben und Europa."
Die Abgeordneten – mit Ausnahme der Freiheitlichen – spendeten zum Schluss Standing Ovations. Für Lacher sorgte Van der Bellen zunächst, als er, seine Familiengeschichte erzählend, auf Kaunertalerisch den Satz "Letztes Jahr ist wie gestern" zum Besten gab – ein Alptraum für Dolmetscher… Ernster ging es weiter: "Mit neuen Mauern und Nationalismen lösen wir kein einziges Problem. Wir schaffen neue."
Sein Appell: "Wir sind gemeinsam stärker als alleine. Wer, wenn nicht die EU, wird die neuen Spielregeln mit Facebook, Google, Microsoft und Co. vereinbaren?"
Van der Bellen schloss seine Mutmach-Rede mit einem Appell: "Lassen wir uns unsere Zuversicht und unseren Glauben nicht nehmen. Die europäische Idee ist groß. Sie ist alle Mühen wert."