Das plötzlich aufgetauchte neue Finanzloch in der Hypo Bad Bank Heta (bis zu 7,6 Milliarden Euro) sorgt für Nervosität in den Bundesländern: Die Länder-Hypos könnten mitzahlen müssen.
Das plötzlich aufgetauchte neue Finanzloch in der Hypo Bad Bank Heta (bis zu 7,6 Milliarden Euro) sorgt für Nervosität in den Bundesländern: Die Länder-Hypos könnten mitzahlen müssen.
"Die acht Hypo-Banken (Wien hat keine) haften füreinander – das kann dramatische Folgen haben. Tirols Landeshauptmann Platter sprach gestern von bis zu 160 Millionen Euro, die die Tiroler Hypo zahlen müsste. Die anderen Bundesländer müssten etwa die gleiche Summe beisteuern. Laut "Kurier" stehen sogar Regressforderungen an Kärnten im Raum.
Assets werden verkauft
Während die Heta verzweifelt versucht, durch den Verkauf von Autos, Lkw und Jachten zu Geld zu kommen - siehe Fotos, äußerten Experten den Verdacht, dass die Hypo-Bilanzen der vergangenen Jahre "behübscht" worden seien. "Eine Bilanz entwickelt sich ziemlich stetig, und eine Bank bricht nicht in einem Jahr zusammen", so Finanzexperte Doralt in Ö1.
Anzeige wegen Bilanzfälschung
Die Neos erstatteten Anzeige wegen Bilanzfälschung. Finanzsprecher Hable: "Die große Hypo-Lüge ist enttarnt. Sehr viele Leute haben Erklärungsbedarf." Gemeint: Bankprüfer, Finanzmarktaufsicht, Nationalbank, Politiker. Die Finanzmarktaufsicht sieht "derzeit keine Hinweise auf Bilanzfälschung".