Ibiza-Anwalt bot Strache-Haarprobe zum Kauf an

Wie das Nachrichtenmagazin "Profil" berichtet, soll einem ÖVP-nahen Berater 2015 eine Haarprobe Straches zum Kauf angeboten worden sein.
Die Hintergründe zum Ibiza-Skandal sind noch nicht vollends aufgeklärt. Nun wird die Causa um eine Facette reicher. Wie das Nachrichtenmagzin "Profil" in seiner Onlineausgabe berichtet, soll Anwalt M., der als mutmaßlicher Auftraggeber des "Ibiza-Videos" gilt, bereits 2015 versucht haben eine angebliche Haarprobe des ehemaligen FPÖ-Chefs Heinz-Christian Strache zu verkaufen.

Konkret soll M. einen ÖVP-nahen Berater kontaktiert haben und diesem Fotos vorgelegt haben, die eine Schwarzgeldübergabe an die FPÖ belegen würden. "Neben den Fotos hat mir der Anwalt auch ein Plastiksackerl mit einer Haarprobe gezeigt, die belegen sollte, dass Strache kokst", wird der namentlich nicht genannte Politberater zitiert.



Dieser habe den "deutlichen Eindruck" gehabt, dass es sich nicht um ein Geschenk an die ÖVP handle. Es sei erkennbar gewesen, dass finanzielle Interessen hinter dem Angebot stünden. Über eine konkrete Summe sei nicht gesprochen worden. "Mir war das alles ein bissl zu grindig", sagt der Berater. Für einen etwaigen Drogenkonsum Heinz-Christian Straches gibt es keine Beweise. Auch dass die angebotene Haarprobe von Strache stammte, ist nicht belegt.

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