Ibiza-Ermittlungen gegen Strache teilweise eingestellt

Das Ibiza-Video mit Strache und Gudenus.
Das Ibiza-Video mit Strache und Gudenus.APA/SPIEGEL/SÜDDEUTSCHE ZEITUNG/HARALD SCHNEIDER
Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen FPÖ-Vereinsspenden eingestellt.

Wie am Montagabend bekannt wurde, hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) die Ermittlungen wegen angeblichen blauen Vereinskonstruktionen eingestellt. Ex-Parteichef Heinz-Christian Strache hatte im Ibiza-Video darüber sinniert, wie man auf diesem Weg Parteispenden am Rechnungshof vorbei schleusen könnte.

"Kein tatsächlicher Grund zur weiteren Verfolgung"

Wie die APA berichtet, wird damit in dieser Causa nicht mehr gegen Strache, den ehemaligen FPÖ-Klubchef Johann Gudenus sowie den Ex-Nationalratsabgeordneten Markus Tschank ermittelt. Gegen den Ex-Parteichef laufen weitere Verfahren, unter anderem wegen des Verdachts der Untreue, es gilt die Unschuldsvermutung. Laut einer Nachricht an die Anwälte der Betroffenen bestehe "kein tatsächlicher Grund zur weiteren Verfolgung".

Die Staatsanwaltschaft Wien hat zudem das Verfahren gegen Johann Gudenus eingestellt. Nach einer Hausdurchsuchung im Zuge der Casinos-Affäre fanden Ermittler an einer Visitenkarte Rückstände von Kokain. Außerdem zeigte ein Ausschnitt des Ibiza-Videos den ehemaligen FPÖ-Politiker in einschlägiger Pose mit den Händen am Gesicht über einen Tisch gebückt. Laut einem Bescheid, der APA und "Kronen Zeitung" vorliegt, bestehe "kein tatsächlicher Grund zur weiteren Verfolgung". Alle Details hier >>

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