Mit 74 Jahren steht Wolfgang Ambros wieder auf der Bühne und geht auch heuer auf Tour. Doch der Weg zurück war alles andere als einfach. Jetzt spricht der Austropop-Star offen über eine der schwersten Zeiten seines Lebens.
Die höllischen Qualen begannen mit einer Operation an der Wirbelsäule. Diese hätte eigentlich Besserung bringen sollen – doch dabei wurde laut Ambros ein Wirbel übersehen und ist abgebrochen. "Die Schmerzen waren so unerträglich, dass es keine 'Sunseitn' mehr gab", erzählt er im Gespräch mit "Die ganze Woche".
Fast drei Jahre hat er unter den Folgen gelitten. "Ich war so fertig, dass ich geglaubt habe, ich kann nicht mehr," so Ambros. Die Schmerzen nach der OP waren unerträglich, "ich dachte, ich bin in der Hölle," blickt der Sänger heute auf diese schwere Zeit zurück.
Die schlimmsten Schmerzen hat Ambros heute überstanden. Ganz ohne Beschwerden lebt der 74-Jährige aber nicht. "Mit 50 war ich noch beisammen, aber ab Punkt 60 hat das alles angefangen", erzählt er. Das Gleichgewicht macht ihm mittlerweile zu schaffen, vieles fällt ihm schwerer als früher.
Doch der Sänger freut sich über die kleinen Fortschritte: "Ich kann zumindest wieder alleine von A nach B gehen. Mit Hilfe meiner Stöcke schaffe ich das sogar aufrecht", erzählt Ambros.
Dass sich sein Gesundheitszustand noch wesentlich verbessern wird, glaubt der 74-Jährige allerdings nicht. "Ich weiß natürlich, dass ich mir nichts erhoffen brauche. Es wird nicht mehr besser." Seine Leidenschaft für die Musik bleibt davon aber ungebrochen: "Aber das ist mir egal, solange ich meinen Beruf noch ausüben kann."