Ukraine

"Ich hoffe, dass meine Frau schnell gestorben ist"

Im Ukraine-Krieg kamen bereits mehrere hundert Zivilisten ums Leben. Ein Opfer ist die Frau von Oleg Rubek. Sie wurde in der Stadt Schytomyr getötet.
Heute Redaktion
03.03.2022, 13:09

Oleg Rubek kämpft mit den Tränen, als er schildert, wie er den russischen Angriff erlebt hat. Die ukrainische Stadt Schytomyr, 140 Kilometer westlich von Kiew, wurde durch Artilleriebeschuss schwer beschädigt. Dabei kam Rubeks Frau ums Leben. Rubek selbst und seine kleine Tochter überlebten.

"Ich hoffe, sie ist schnell gestorben", schluchzt Rubek in einem kurzen Video, das der US-Sender CBS auf Instagram stellte. "Das ist alles, was ich im Moment in dieser … Endzeit … sagen kann."

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"Da ist kein Zuhause mehr"

Er hoffe, "dass alles in ihrem Leben perfekt gewesen ist", sagt der Mann weiter. "Ich hoffe, dass sie in diesem Moment im Himmel ist." Rubek hatte mit seiner Tochter in einem Zimmer Schutz gesucht, als die Bomben fielen. "Aber da ist kein Zuhause mehr, kein Raum. Es ist die Hölle."

Auch andere Einwohner der Stadt beklagen den Tod von Angehörigen. In einem Video, das BBC aus Schytomyr postete, berichtet ein älterer Mann inmitten zerstörter Häuser über das Erlebte: "Wir hörten Schüsse. Meine Tochter wurde getötet, meine Nachbarn wurden getötet", sagt er, während Anwohner Trümmer zur Seite räumen.

"Ich möchte, dass die Welt sieht, wie die 'russische Welt' uns behandelt und was die Russen in der Ukraine anrichten." Dann zeigt er dem Reporter den Einschlagkrater am Ort, wo seine Tochter starb. "Hier wurde sie getötet", sagt er. "Sie ging gerade zur Toilette, als es geschah."

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