Die aktuelle Debatte rund um Collien Fernandes reißt nicht ab – und genau das setzt der Moderatorin zunehmend zu. In einem neuen Instagram-Posting macht sie deutlich, wie sehr sie die Situation belastet.
"Ich komme nicht mehr hinterher. Ich kann nicht mehr!", schreibt Fernandes.
Auslöser dafür sei vor allem die massive Anzahl an Medienanfragen. Im "Fünf-Minuten-Takt" würden ihr laut eigener Aussage umfangreiche Fragenkataloge geschickt – teils mit dutzenden Fragen, die möglichst schnell beantwortet werden sollen.
Fernandes schildert, dass sie sich durch diese Dynamik zunehmend unter Druck gesetzt fühlt.
Du oder jemand, den du kennst, benötigt Hilfe in Bezug auf psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt?
Hier findest du sie:
Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555
Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247
Rat auf Draht: 147
Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20
Gewaltschutzzentren: +43 1 585 32 88
Weisser Ring: 0800 112 112
TelefonSeelsorge – Notruf 142 (täglich 0-24 Uhr)
Besonders kritisch sieht sie laut eigenen Angaben, dass aus unbeantworteten Fragen schnell eigene Interpretationen entstehen könnten. Wenn sie nicht rechtzeitig reagiere, würden daraus "Verschwörungstheorien" konstruiert, so ihre Darstellung.
Der Fall, in dem Fernandes schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhebt, sorgt derzeit für große mediale Aufmerksamkeit.
Während die öffentliche Aufarbeitung für viele Betroffene ein wichtiger Schritt sein kann, zeigt ihr aktuelles Statement auch die Kehrseite: den enormen Druck, der mit dieser Sichtbarkeit einhergeht.
Mit ihren Worten gibt Fernandes einen seltenen Einblick in die persönliche Belastung hinter der öffentlichen Debatte.
Im Mittelpunkt steht dabei weniger der Inhalt der Vorwürfe selbst, sondern die Frage, wie viel eine einzelne Person im Zentrum eines medialen Sturms überhaupt leisten kann.
Die von Fernandes geschilderten Erfahrungen und Vorwürfe basieren auf ihren eigenen Aussagen. Eine abschließende rechtliche Klärung steht weiterhin aus. Für alle Beteiligten gilt die Unschuldsvermutung.