"Ich lebte drei Jahre mit einem Hausgeist!"

Die junge Frau Caroline K. berichtet über ihre Erfahrungen mit einem freundlichen Hausgeist.
Die junge Frau Caroline K. berichtet über ihre Erfahrungen mit einem freundlichen Hausgeist.Getty Images
Gänsehaut! Die Niederösterreicherin Caroline K. erzählte "HEUTE" von ihren Erfahrungen mit einem Hausgeist.

"Ich glaube, es war ein Mann, der irgendwann mal hier wohnte", sagte Caroline K. völlig emotionslos beim Telefon-Interview mit unserer Redakteurin. Caroline K. zog mit 29 in eine entzückende Altbauwohnung in den 21. Bezirk von Niederösterreich nach Wien. Schon bei der Besichtigung fühlte sie sich in der verwinkelt-geschnittenen 70-Quadratmeter-Wohnung im ersten Stock sofort wohl. "Sie war einfach praktisch und total lieblich aufgeteilt", so Caroline.

Auch die Umgebung vom ländlichen Stammersdorf mit vielen Spaziermöglichkeiten schien perfekt für ihren Hund, also überlegt sie nicht lange und unterschrieb den befristeten Mietvertrag. Unmittelbar nach ihrem Einzug wurden dann die Fenster getauscht, wo sie ab diesem Zeitpunkt plötzlich unter Schlafstörungen litt.

Pünktlich um 03:00 Uhr morgens

"Es war merkwürdig, in jeder Nacht pünktlich um 03:00 Uhr morgens wachte ich auf", erzählt die Bürokauffrau. "Aber nicht nur ich, auch mein Hund und der Kater waren putzmunter und starrten immer gebannt auf einen Punkt zwischen Kasten und Schlafzimmertür". Da sie eine Bekannte hatte, die sich mit Okkultismus beschäftigte, bat sie sie darum einmal auf einen Kaffee vorbeizukommen, erwähnte aber nur beiläufig, dass sie schlecht schlafen würde.

"Du bist nicht allein!"

Als ihre Bekannte die Wohnung betrat, passierte etwas Seltsames: "Sie fasste die Wände an und meinte, dass ich nicht allein wäre", so Caroline. "War schon spooky", sagte sie und erzählte weiter, dass Silvia schnurstracks ins Schlafzimmer lief und lachte. Da wäre die Energie am stärksten, habe Silvia zu Caroline gesagt. Caroline scherzte ins Telefon, dass sie zu diesem Zeitpunkt nur daran dachte, ihr Hab und Gut schnellstmöglich inklusive Tiere einzupacken und zu verduften. Silvia konnte sie jedoch damit beruhigen, dass der "Hausgast" nichts Böses im Sinn habe. Sie ermahnte Caroline aber, dass sie ihn bitten sollte sie endlich durchschlafen zu lassen.

"Ich nannte ihn Horst"

"Ich gab ihm den Namen Horst, weil ich davon ausging, dass ein männliches Wesen täglich durch mein Schlafzimmer spaziert", so Caroline und lachte, "aber es dauerte eine Weile bis er verstand, dass er mir auf die Nerven geht und die Abstände des 03:00 Uhr Weckrufes länger wurden". Auf unsere Frage, ob es bis zu ihrem Auszug zu Vorfällen kam, sagte sie nur: "Ja, so zwei bis dreimal die Woche wurde ich nach wie vor um 03:00 Uhr morgens geweckt, aber vielleicht war er einsam."

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