"Ich mache mit dem Corona-Geld von Trump Urlaub"

Manfred Barnreiter erhielt aus den USA einen 1.200 Dollar-Scheck von Präsident Donald Trump.
Manfred Barnreiter erhielt aus den USA einen 1.200 Dollar-Scheck von Präsident Donald Trump.Mike Wolf
Der Linzer Manfred Barnreiter erhielt einen Coronabonus (1.200 Dollar) aus den USA. Sogar die Washington sowie die New York Post bericheten darüber.

"Trump schenkt Linzer Pensionist 1.200 Dollar" - so lautete der Titel der "Heute"-Story am 8. September dieses Jahres über Manfred Barnreiter. Der 73-Jährige erhielt den unerwarteten Geldsegen aus den USA in Form eines 1.200 Dollar-Sonderschecks (rund 1.000 Euro) mittels der Post zugestellt.

"Auf dem Scheck war die Freiheitsstatue zu sehen. Unterzeichnet war er vom damaligen Präsidenten Donald Trump", erinnert sich Barnreiter. Die erfreuliche Post mit dem Corona-Bonus aus den Vereinigten Staaten lässt sich wohl damit erklären, dass der Linzer vor 50 Jahren in den USA lebte. 

"Ich habe nach der Matura eine Amerikareise gemacht und knapp drei Jahre in New Jersey an der Ostküste gelebt. Den Großteil der Zeit habe ich dort als Kellner gejobbt", so der Pensionist. Deshalb bekommt er auch monatlich eine kleine Pension aus den USA. 

Neben dem Zuwachs auf seinem Bankkonto schaffte es Barnreiter auch in die internationalen Medien. So wurde über seinen unerwarteten Geldsegen auch in der Washington Post und in der New York Post berichtet. "Man hat mich angerufen und zu der Geschichte befragt. Ich wurde dabei sogar namentlich erwähnt. ", schmunzelt der 73-Jährige.

Der Linzer Pensionist Manfred Barnreiter erhielt 1.200 Dollar Corona-Bonus aus den USA. Sogar die Washington Post (hier ein Auszug der Online-Geschichte) berichtete darüber.
Der Linzer Pensionist Manfred Barnreiter erhielt 1.200 Dollar Corona-Bonus aus den USA. Sogar die Washington Post (hier ein Auszug der Online-Geschichte) berichtete darüber.Screenshot: washingtonpost.com
Auch die New York Post berichtet online über den Geldsegen von Barnreiter und einigen anderen Österreichern.
Auch die New York Post berichtet online über den Geldsegen von Barnreiter und einigen anderen Österreichern.Screenshot: nypost.com

Schon damals wurde von einer Daten-Panne der US-Behörden gesprochen. Alleine in Oberösterreich wurden mehr als 100 solcher Schecks eingelöst. Im Herbst war noch nicht klar, ob das Geld nicht zurück bezahlt werden muss. Obwohl schon damals einige Experten meinten, dass das mit zu viel Aufwand verbunden sei.

"Heute" erreichte Barnreiter am Handy. "Die 1.200 Dollar befinden sich noch auf meinem Konto. Bei mir hat sich keine Behörde gemeldet und das Geld zurück verlangt." Somit steht für den Linzer fest: "Ich werde mit dem Geld zusammen mit meiner Frau meine Amerika-Reise wiederholen. An diesem Plan hat sich nichts geändert."

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