Identitäre in Seenot, NGO musste zu Hilfe kommen

Die "C-Star" ist das Schiff, mit dem die rechtsextremen "Identitären" im Mittelmeer Flüchtlingsrettungen unterbinden wollen.
Die "C-Star" ist das Schiff, mit dem die rechtsextremen "Identitären" im Mittelmeer Flüchtlingsrettungen unterbinden wollen.Bild: picturedesk.com

Die rechten "Identitären" kreuzen derzeit vor der libyschen Küste, um Hilfsorganisationen beim Bergen von Flüchtlingen in Seenot zu behindern.

Eigentlich wollten die "Identitäre Bewegung" mit ihrem gecharterten Schiff "C-Star" Hilfsorganisationen davon abhalten, Flüchtlinge in Seenot an Land zu retten. Nun benötigten die rechten Aktivisten selbst Hilfe.

Wie die private Hilfsorganisation "Sea-Eye" auf ihrer Facebook-Seite mitteilte, hatten sie am Freitag gegen Mittag auf einen Notruf des Schiffes reagiert.

Die "C-Star" soll demnach aufgrund eines Maschinenschadens manövrierunfähig auf See treiben. Die "Sea-Eye" war das am nächsten gelegene Schiff und wurde von der Seenotleitzentrale für das westliche Mittelmeer mit der Hilfeleistung beauftragt.

"Pflicht eines jeden, der auf See ist"

"In Seenot Geratenen zu helfen, ist die Pflicht eines jeden, der auf See ist – unterschiedslos zu ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion oder Gesinnung", betonten die Helfer.

Die Identitären selbst teilten auf dem Kurznachrichtendienst Twitter mit, es handle sich lediglich um ein "kleines technisches Problem".

(red)

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