Identitärer bei FPÖ-Feier: "Natürlich gibt's Kontakte"

Edwin Hintsteiner im Interview (Video: Heute.at)
Edwin Hintsteiner im Interview (Video: Heute.at)
Bei der Wahlkampfveranstaltung der FPÖ am Viktor-Adler-Markt in Wien äußerte sich ein Kader der rechtsextremen Identitären gegenüber "Heute.at".
Edwin Hintsteiner ist Mitglied der als rechtsextrem eingestuften "Identitären Bewegung Österreich" (IBÖ) und Leiter der IBÖ Salzburg . "Heute.at" sprach mit ihm beim Wahlkampffinale der FPÖ am Freitag in Wien-Favoriten.

In diesem Interview bestätigt er, was seitens der FPÖ oftmals bestritten wird. "Natürlich gibt es persönliche Kontakte" zur FPÖ, so Hintsteiner. Diese seien allerdings "in der Politik üblich". Eine Personalunion oder Absprachen zwischen den beiden Organisationen gebe es allerdings nicht. Auch sei das Verhältnis nicht eng, so Hintsteiner.

Dass die aktuellen Enthüllungen der FPÖ schaden werden, glaubt er nicht, denn "die Punkte, die die FPÖ vorbringt, sind ja nicht weniger valide, bloß weil zwei Leute eine Dummheit gemacht haben."

CommentCreated with Sketch.13 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Im Zuge der Ermittlungen gegen Identitären-Chef Martin Sellner hatten sich zahlreiche FPÖ Politiker, darunter Heinz-Christian Strache, von der IBÖ distanziert und Kontakte negiert.

Das führte zu einigen Irritationen bei den Identitären. Nach Bekanntwerden der "Ibiza-Videos" erfährt Strache nun jedoch wieder mehr Unterstützung von der IBÖ. (mr)

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