Fussball

"Idiotisch!" Kühbauer spricht über Rassismus-Eklat

LASK-Trainer Didi Kühbauer sorgte mit seinem "Dreckvolk"-Auszucker für einen riesigen Skandal. Nun entschuldigte sich der Coach erneut.
Heute Redaktion
03.02.2023, 16:47
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"Was is' mit den Belämmerten? Sind die noch dicht? It's a friendly game. Hey, we play a friendly game, du Shithead, du. Okay? Shithead. Shut the fuck up. Räudiges Volk. Drecksvolk", schimpfte Kühbauer beim Testspiel gegen Wisla Krakau (3:1 für den LASK), beleidigte die Gegner aus Polen wüst.

Nach dem Spiel folgte eine erste Entschuldigung, nun äußerte sich der 51-Jährige erneut zur Rassismus-Causa. Vor dem Cup-Spiel gegen Austria Klagenfurt (Sonntag, 18:00 Uhr) verlas Kühbauer bei der Pressekonferenz ein Statement.

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"Es war von meiner Seite eine idiotische Aktion, die weder auf dem Fußballplatz noch woanders eine Berechtigung hat. Die Beleidigungen, die ich in Richtung der gegnerischen Mannschaft geäußert habe, tun mir unendlich leid. Das meine ich mit Leib und Seele, sie sind mit nichts zu rechtfertigen", sagt der LASK-Trainer.

Kühbauer meint weiter: "Trotzdem möchte ich alle, die ich mit meinen Worten verletzt habe, um Entschuldigung bitten. Das meine ich zu 100 Prozent."

Von seinem Klub bekam der Trainer eine nicht öffentlich kommunizierte Strafe aufgebrummt. Bundesliga und ÖFB können nicht reagieren, da das Spiel in der Türkei stattfand. Für eine Sperre oder Strafe müsste der türkische Verband eine Ermittlung einleiten.