Idris Elba, der gerade in der Neuverfilmung von "Masters of the Universe" im Kino zu sehen ist, galt lange als möglicher, neuer James Bond. Seit Daniel Craig die Rolle des kultigen Geheimagenten vor vier Jahren an den Nagel gehängt hat, ist ein heißes Rennen um seine Nachfolge entbrannt.
Der britische "Luther"-Star, der vor wenigen Tagen zum Ritter geschlagen wurde, wird definitiv nicht in die Rolle von 007 schlüpfen, ließ Elba nun in einem Interview mit "GQ" wissen. "Das hatte nie eine echte Grundlage. Es war immer nur ein Gerücht".
Der Grund, warum es für den 53-Jährigen letztlich auch nie realistisch gewesen ist, war die Debatte um seine Hautfarbe. "Nicht alle im Publikum werden mitgehen, wenn ein Schwarzer, ein Afrikaner, Bond spielt", sagt er. Schon früher hatte er gegenüber "Variety" erklärt: "Die Wahrheit ist, dass ich lange total geschmeichelt war. Es ist eine der begehrtesten Rollen."
Aber: "Im Prinzip war es ein großes Kompliment, in so vielen Ecken der Welt in Betracht gezogen zu werden. Nur diejenigen, die über die Idee nicht glücklich waren, haben das Ganze ekelhaft und abstoßend gemacht, weil es eine Debatte der Hautfarbe wurde", ärgert sich Elba. Er wolle als Schauspieler nicht ständig über seine Hautfarbe wahrgenommen werden.