Nach diesen Schätzungen könnte es bald eng auf der Erde werden: Denn am Ende des Jahrhunderts könnten etwa 12 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Dies haben demografische Studien ergeben, die Alter, Geschlecht, Bildungsgrad und Gesundheitszustand miteinbezogen.
miteinbezogen haben.
der IIASA - Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse - wurden die Daten von mehr als 600 internationalen Experten zusammengefasst und verschiedene Szenarien der Bevölkerungsentwicklung berechnet.
In den Modellen wurden unterschiedliche Einflussgrößen herangezogen, etwa die Entwicklung der Lebenserwartung und Versorgung mit Bildung.
Im optimistischsten Szenario wird die Weltbevölkerung bis 2050 auf neun Milliarden ansteigen aber bis Ende des Jahrhunderts auf ein Niveau unter dem heutigen sinken – Voraussetzung dafür sind unter anderem massive Investitionen in Bildung.
Tragende Rolle: Frauen
Die Bildung von Frauen spiele für das Bevölkerungswachstum eine besonders tragende Rolle. In Untersuchungen von verschiedenen Ländern habe sich immer wieder gezeigt, dass die Geburtenrate zurückgehe, wenn der Bildungsgrad der Frauen steigt.
Akademiker leben länger
Mehrere Studien würden außerdem den Zusammenhang von Bildung und Gesundheit belegen, darunter eine österreichische: Hierzulande hätten Akademiker eine um fünf Jahre höhere Lebenserwartung als Pflichtschulabsolventen..