Im März muss Killer von Gloggnitz vor Gericht

Der Mord auf offener Straße in Gloggnitz im August machte sprachlos: Ein Rumäne (38) trennte mit einem Küchenmesser einer Pensionistin (83) den Kopf ab.

Die Bluttat am helllichten Tag mitten in der Kleinstadt hatte im August 2019 nicht nur die Gloggnitzer Bewohner geschockt: Ioan P. soll Elfriede H, (83) für die verhasste Pferdehofchefin gehalten haben und die 83-Jährige von hinten niedergemetzelt haben.

Durch die Wucht des Angriffes wurde das davor gestohlene Küchenmesser verbogen, der Kopf laut Anklage regelrecht abgetrennt. Der Rumäne wurde festgenommen.

Lebenslang und Einweisung droht

Doch erst nach einem „Heute"-Bericht wurde das getrübte Vorleben bekannt: Ioan P. hatte bereits in Rumänien seinen Vermieter erstochen, wurde nach zwölf Jahren Haft auf Bewährung entlassen, nach Österreich als Knecht auf einen Pferdehof vermittelt. Doch dort war er von Beginn an auffällig aggressiv, wurde nach nur zwei Tagen entlassen - hier der ausführliche Bericht über die Anklageschrift.

Am 9. und 16. März droht dem rumänischen Killer (Anwalt Wolfgang Blaschitz) am Landesgericht Wr. Neustadt „lebenslang" plus eine Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher. Es gilt die Unschuldsvermutung.

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