Immer mehr protestieren und warnen vor Masken

Um die Maskenpflicht in Österreich ist ein wilder Streit entbrannt. Mediziner warnen vor der Maßnahme, außerdem formt sich nun eine Protestbewegung.
Werner Baumgartner vom Institut für Medizin- und Biomechatronik der Johannes Kepler Universität Linz, weist auf eine Besonderheit der verschiedenen Schutzmasken hin. So schützen FFP-Masken zwar sehr gut vor dem Eindringen von Viren, durch das Rückschlagventil werde die Atemluft aber ungefiltert nach außen transportiert. Damit bekommen andere Menschen dies voll ab. "Es ist also relativ witzlos, eine solche Maske beim Einkaufen zu tragen", so Baumgartner.

Er plädiert für die Verwendung von OP-Masken (Mund-Nasen-Schutz) oder selbstgebastelten Masken. Bei anderen Medizinern wiederum sind aber genau diese in Verruf. Nach Angaben des Robert Koch Instituts gibt es keine hinreichenden Belege dafür, "dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, tatsächlich verringert". Die Weltgesundheitsorganisation spricht gar von einem "falschen Sicherheitsgefühl" durch eine solche Maske. Außerdem würden sich in den Stoffmasken mit der Zeit Bakterien und Schweiß sammeln.

Es formiert sich Protest

In Österreich hat sich nun die "Initiative für evidenzbasierte Corona Informationen" formiert. Sie ruft zum Protest gegen die von der Regierung verhängte Maskenpflicht auf. "Die generelle Maskenpflicht macht nach dem offiziellen Ende der Grippe-Saison und dem bestätigten Rückgang der Corona-Ausbreitung medizinisch keinen Sinn und kann sogar kontraproduktiv sein", heißt es zu den sich sammelnden Erregern in der Maske.

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Initiative spricht von einer "Mund-tot-Maske" und "Zwangs-Maske", die die "aktuelle Bevormundung der österreichischen Bevölkerung" versinnbildliche. Unterstützt wird die Initiative von Rechtsanwalt Roman Schiessler, der erst kürzlich eine Verfassungsklage gegen das gegen Covid-19-Maßnahmengesetz einbrachte. Die Initiative sammelt nun Fotos mit von Bürgern beschrifteten ""Mund-tot-Masken" als Zeichen des Protests.





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