Immer mehr registrieren sich für Impfungen

Immer mehr Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher melden sich für eine Impfung an.
Immer mehr Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher melden sich für eine Impfung an.EXPA / APA / picturedesk.com
Mehr Tests und mehr Impfungen sollen in Oberösterreich dafür sorgen, dass auch nach der Öffnung am Mittwoch die Corona-Lage im Griff behalten wird.

"Corona wird uns weiter begleiten, aber es ist gelungen, den massiven Schrecken zu nehmen", erklärt Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) anlässlich der bevorstehenden Öffnungen nach dem Corona-Lockdown. Begleitet werden die Öffnungen in der Gastronomie, Hotelerie, den Fitnessstudios und den Kinos mit mehr Tests und Impfungen.

Und die Bürger zeigen sich immer impfwilliger. 489.000 Oberösterreicher und Oberösterreicherinnen sind einmal, 155.000 bereits zweimal geimpft, alleine diese Woche wird es 100.000 Impfungen im ganzen Land geben.

Gute Durchimpfungsrate

Dass die Bereitschaft steigt, sich impfen zu lassen, zeigt auch, dass sich alleine im Mai rund 60.000 Menschen für einen Impftermin neu registriert haben. Das sind 3.700 Registrierungen pro Tag. Die höchste Durchimpfungsrate haben wir derzeit bei der Altersgruppe zwischen 80 und 84 Jahren mit 89 Prozent (lt. E-Impfpass), gefolgt mit 85 Prozent bei den 85- bis 89-Jährigen und 78 Prozent bei den 75- bis 79-Jährigen. Erfreulicherweise sind bei den über 50-Jährigen (50 – 59) bereits 50 Prozent geimpft.

Sobald die über 50-Jährigen geimpft sind, folgt ein weiterer wichtiger Schritt. Der Zugang zur Terminbuchung wird für alle Altersgruppen frei geöffnet werden. Alle, die schon registriert sind, werden die Möglichkeit bekommen, sich vorher einen Termin zu sichern.

Mehr als 100 öffentliche Teststandorte

Neben dem Impfen steht auch das Testen weiter im Mittelpunkt. 4,7 Millionen Antigentests wurden bisher in Oberösterreich gemacht. Und es werden noch viele kommen. Getestet wird in mehr als 100 öffentlichen Teststandorten, in 140 Apotheken und 300 Betrieben. 

Dazu kommen nun auch noch die Wohnzimmertests. Da wird daheim ein Antigentest gemacht und mittels QR-Code und Smartphone bekommt man bei einem negativen Test eine Bestätigung, die 24 Stunden gültig ist.

Hier das Video zum Test.

LH-Vize Christine Haberlander (ÖVP) mahnt dennoch zur Vorsicht: "Mag sein, dass das schwierigste Stück des Weges in dieser Krise hinter uns liegt. Aber die Ansteckungsgefahr des Virus ist noch da. Bleiben wir daher vorsichtig", sagt sie.

Der Vorstand der Klinik für Lungenheilkunde Bernd Lamprecht rechnet übrigens trotz der Tests und Impfungen mit einem Ansteigen der Fallzahlen in Oberösterreich. Allerdings müsse sich das nicht auf die Belegungszahlen in den Krankenhäusern und vor allem der Intensivstationen auswirken. Der Grund: Jüngere Menschen, die noch nicht geimpft sind, landen weniger oft auf den Intensivstationen, als jene über 50 Jahre. Und diese Altersgruppe ist bereits geimpft.

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