Immer weniger Österreicher rauchen

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Trafiken kämpfen mit sinkenden Umsätzen. Nicht nur Zigaretten werden seltener verkauft, sondern auch Zeitungen und Rubellose.

Die Trafikanten spüren den Rückgang am meisten: Im Vergleich zum Vorjahr ist der Verkauf von Zigaretten um 1,7 Prozent gesunken. Eine Besserung der Situation ist auch nicht in Sicht, denn ab Mai 2018 gilt ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie. Zusätzlich wird das Mindestalter für Tabakkonsum von 16 auf 18 Jahren angehoben.

Die Tabak-Monopolverwaltung kann unterdessen ein geringes Plus von 0,9 Prozent aufweisen. Das liegt vor allem an der Preiserhöhung der Zigarettenpackungen. Insgesamt konnte man einen Umsatz von rund drei Milliarden Euro erreichen. Der Staat nahm knapp über zwei Milliarden Euro an Steuern ein.

Umsatz nimmt stetig ab

Trafiken haben seit 20 Jahren mit sinkenden Umsätzen zu kämpfen. So sank die Zahl der Tabakfachgeschäfte um 27 Prozent und die der Tabakverkaufsstellen um 45 Prozent.

Grund dafür seien nicht nur die sinkenden Zigarettenverkäufe, sondern auch ein Umsatzrückgang bei Zeitschriften, Zeitungen und Glücksspielen (wie zum Beispiel Lotto oder Rubellose). (ds)

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