Impf-Lügner (35) landete auf Intensivstation

Die Ärzte kamen dem 35-Jährigen auf die Schliche. Symbolbild. 
Die Ärzte kamen dem 35-Jährigen auf die Schliche. Symbolbild. BARBARA GINDL / APA / picturedesk.com
Obwohl er mit Covid ins Spital musste, behauptete ein 35-Jähriger, dass er doppelt gegen das Virus geimpft sei. Die Ärzte hegten berechtigten Zweifel.

In einem bizarren Fall des Verdachts der "Impfzertifikatsfälschung" in Kufstein ermittelt nun die Polizei. Wie die LPD Tirol in einer Aussendung bekanntgab, wurde am Donnerstagabend, gegen Mitternacht ein 35-jähriger Österreicher aufgrund einer akuten Corona-Infektion im BKH Kufstein ambulant aufgenommen. Aufgrund der Verschlechterung seines Gesundheitszustandes musste er dann auf die Intensivstation verlegt werden.

Auch Mutter im Visier der Polizei

Gegenüber dem Krankenhauspersonal führte er zunächst an, dass er hinsichtlich Corona geimpft sei, dies aber nicht belegen könne. Der von seiner Mutter für ihn übermittelte QR-Code bestätigte die Doppelimpfung bei der Überprüfung durch die Scan-App.

Wegen seines sich rasch verschlechternden Gesundheitszustandes kamen jedoch Bedenken bezüglich des Impfstatus auf, weshalb seine Mutter abermals kontaktiert wurde. Sie gab schließlich zu, dass ihr Sohn nicht gegen Corona geimpft sei. Zur Herkunft des übermittelten QR-Code konnte sie keine Angaben machen. Derzeit werden weitere Erhebungen wegen Verdacht der Urkundenfälschung geführt.

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