Oberösterreich

Impfgegner verteilen schon Vorlagen für Einsprüche

Jene Impfgegner, die fast täglich für Staus und Verzögerungen in Linz sorgen, wollen sich jetzt gegen die Anzeigen wegen der Corona-Strafen wehren.
30.01.2022, 17:02

Sie sind gegen die Impfpflicht und die Corona-Maßnahmen. Um das zu untermauern spazieren sie schon seit Wochen teilweise täglich durch die Linzer Innenstadt. Viele Freunde machen sie sich damit nicht und auch die Polizei strafte zuletzt verstärkt.

Denn die Maßnahmen-Gegner verzichten naturgemäß großteils auf das Tragen von FFP2-Masken und auch den Abstand von zwei Metern halten sie nicht allzu oft ein, obwohl die Teilnehmerzahlen merklich zurückgingen. Und so setzt es offenbar auch Strafen der Gesundheitsbehörden.

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Denn am Samstag war bei der Mini-Demo eine Auto (samt Lautsprecher) mit von der Partie und auf diesem klebten vorgefertigte Vorlagen für Einsprüche gegen Strafbescheide. 

Neben der Adresse - in einem Fall das Magistrat die Abteilung Abgaben und Strafen - wird auch auf einer ganzen Seiten sehr ausführlich darleget, warum man im Fall einer Strafe gegen diese beruft. Im Fall der Abstandregel beruft man sich etwa auf das Recht auf Privatsphäre. Man wolle nicht bekannt geben, in welchem Verhältnis man mit den anderen Menschen steht.

Auch gegen die Strafe bezüglich des Fehlens einer FFP2-Maske verwehrt man sich in den Schreiben, da dies ein Eingriff in die persönliche Gesundheit sei. 

So mancher Demo-Teilnehmer nahm das Angebot auf jeden Fall dankend an, fotografierte die Vorlage. Ob es was hilft wird sich allerdings erst zeigen.