Das Coronavirus hat den heimischen Fußball weiter fest im Griff. Geisterspiele stehen an der Tagesordnung, strenge Richtlinien sollen eine Cluster-Bildung verhindern. Kehrseite der Medaille: Die Sicherheitsvorkehrungen kosten viel Geld.
Entspannung könnte eine mögliche Impfung bringen – die teuren und zahlreichen Covid-19-Tests würden dann der Vergangenheit angehören. Die Spieler und Trainer verpflichtend impfen zu lassen, sei aber vorerst nicht angedacht – zumindest nicht bei Rapid. "Betreffend Impfung werden wir die behördlichen Informationen abwarten, auch, welche UEFA-Vorgaben kommen, und würden dies auch innerhalb der Bundesliga mit den Experten besprechen", sagt Wirtschafts-Geschäftsführer Christoph Peschek zur APA. "Mehr als eine Impf-Empfehlung wird es wohl nicht geben können."
Bei den obligatorischen Tests könnte es schon bald eine Änderung geben. Bislang werden die exakten, aber kostspieligeren PCR-Checks verwendet. Seit dem 19. November sind aber auch die wesentlich billigeren Antigen-Tests zugelassen. "Wenn wir umsteigen, wird jede Person der roten Gruppe zwei Mal pro Woche getestet", kündigte Peschek an.
Was Peschek ausschließt, sind Massen-Tests bei den Fans, falls die Stadien wieder öffnen. "Wir werden nicht bei Tausenden Leuten Impfnachweise verlangen oder Antigentests durchführen."