Fussball

Impfpflicht bei Rapid? So sieht der Corona-Plan aus

Corona-Tests wurden bei Fußballern längst zur Gewohnheit. Bald könnte damit Schluss sein – sobald ein Impfstoff verfügbar ist. Doch wer wird geimpft?
Erich Elsigan
09.12.2020, 07:25

Das Coronavirus hat den heimischen Fußball weiter fest im Griff. Geisterspiele stehen an der Tagesordnung, strenge Richtlinien sollen eine Cluster-Bildung verhindern. Kehrseite der Medaille: Die Sicherheitsvorkehrungen kosten viel Geld.

Maximal Impf-Empfehlung

Entspannung könnte eine mögliche Impfung bringen – die teuren und zahlreichen Covid-19-Tests würden dann der Vergangenheit angehören. Die Spieler und Trainer verpflichtend impfen zu lassen, sei aber vorerst nicht angedacht – zumindest nicht bei Rapid. "Betreffend Impfung werden wir die behördlichen Informationen abwarten, auch, welche UEFA-Vorgaben kommen, und würden dies auch innerhalb der Bundesliga mit den Experten besprechen", sagt Wirtschafts-Geschäftsführer Christoph Peschek zur APA. "Mehr als eine Impf-Empfehlung wird es wohl nicht geben können."

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Bei den obligatorischen Tests könnte es schon bald eine Änderung geben. Bislang werden die exakten, aber kostspieligeren PCR-Checks verwendet. Seit dem 19. November sind aber auch die wesentlich billigeren Antigen-Tests zugelassen. "Wenn wir umsteigen, wird jede Person der roten Gruppe zwei Mal pro Woche getestet", kündigte Peschek an. 

Keine Tests bei Fans

Was Peschek ausschließt, sind Massen-Tests bei den Fans, falls die Stadien wieder öffnen. "Wir werden nicht bei Tausenden Leuten Impfnachweise verlangen oder Antigentests durchführen."