Corona-Alarm: In 14 Tagen bis zu 400 Intensivpatienten

Ein Patient wird auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Tulln versorgt.
Ein Patient wird auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Tulln versorgt.HELMUT FOHRINGER / APA / picturedesk.com
Das Corona-Prognosekonsortium erwartet einen spürbaren Anstieg der Intensivbetten. In zwei Wochen sollen es über 300 sein, im schlimmsten Fall 380.

In den kommenden Wochen wird die Zahl der Intensivpatienten laut Corona-Prognosekonsortium weiter steigen. Am Mittwoch wurden 2.693 Neuinfektionen und zwölf Todesfälle vermeldet.

Derzeit befinden sich 854 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung. Davon werden 223 auf Intensivstationen betreut. 

In ihrer aktuellen Vorschau gehen die Experten davon aus, dass in 14 Tagen deutlich mehr als 300 Patienten auf Intensivstationen liegen werden. Schlimmstenfalls könnten es bis zu 380 sein. Auf den Normalstationen werden knapp 800 Personen erwartet.

Rund 1.800 Neuinfektionen pro Tag 

Die Fachleute raten vor dem Hintergrund des bereits in einigen Bundesländern erhöhten Belags der Intensivbetten – in Wien lag dieser zuletzt bei 19 Prozent, auch in Oberösterreich könnte es mit den Kapazitäten in den Krankenhäusern knapper werden – und dem erwarteten Einsetzen saisonaler Effekte dringend dazu, das aktuelle Infektionsgeschehen engmaschig zu beobachten.

Bei den Infektionszahlen rechnet das Prognosekonsortium mit rund 1.800 neuen Fällen pro Tag. Am Mittwoch kommender Woche wird für Österreich eine 7-Tage-Inzidenz von 142 Fällen je 100.000 Einwohner erwartet.

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