Einen "monumentalen Erfolg" nennt UN-Generalsekretär Ban Ki-moon den Pariser Klimapakt. Doch was sind die Details des Vertrags? "Heute" erklärt, worauf sich 195 Staaten geeinigt haben.
Einen "monumentalen Erfolg" nennt UN-Generalsekretär Ban Ki-moon den Pariser Klimapakt. Doch was sind die Details des Vertrags? "Heute" erklärt, worauf sich 195 Staaten geeinigt haben.
Euphorie nach zwei Wochen harter Verhandlungen:
Das Pariser Abkommen soll die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad begrenzen. Doch die Freude ist getrübt. Die Staaten haben sich nicht, wie erhofft, zu verbindlichen Emissionszielen bekannt.
Arbeit hat erst begonnen:
Nationalstaaten sind dran Konkrete Maßnahmen finden sich nur in nationalen Klimaschutzplänen. Die bisher vorgelegten könnten die Erderwärmung aber nur auf 2,7 bis 3 Grad beschränken. Bis 2020 sollen die Staaten ihre Zusagen verschärfen.
US-Republikaner drohen Vertrag zu "schreddern"
In Paris wurden weder verbindliche Emissionsziele noch Sanktionsmechanismen fixiert. Ein Grund: die USA. Präsident Obama hätte dafür die Zustimmung des Senats benötigt. Und dort haben die Republikaner die Mehrheit. Ihre Position hat der republikanische Mehrheitsführer Mitch McConnell klargemacht: Nach der Präsidentschaftswahl 2016 werde der Pariser Vertrag "im Schredder" landen.
100 Mrd. Dollar jährlich für Entwicklungsländer
Entwicklungsländer erhalten ab 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar für Klimaschutzprojekte und als Hilfe für die Folgen der Erderwärmung. Das Geld zahlen die Industrieländer, Österreich soll tiefer in die Tasche greifen (bisher 25 Mio. Dollar).
Menschheit soll nach 2050 klimaneutral sein
In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts soll ein Gleichgewicht zwischen Emissionen und deren Bindung durch Wälder und Böden erreicht werden – also kein zusätzliches CO mehr in die Atmosphäre gelangen.
Mobilität: Das Ende des Verbrennungsmotors
Laut Klimaforschern müssten die Industrieländer dazu nahezu gänzlich auf die Energiequellen Gas, Kohle und Öl verzichten – das wäre das Ende für Autos mit Verbrennungsmotor. Öffi-Netze müssten ausgebaut werden.
Frage der Atomenergie ist ungeklärt
Das Ende für fossile Brennstoffe könnte die Kernenergie befeuern. Zwar mit weniger CO-Ausstoß, aber mit großen Umweltrisiken. In Ländern wie den USA, Japan und China gilt Atomkraft als nachhaltig
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(pic, enu)