Um 17.00 Uhr werden bei der Nationalratswahl am 29. September die letzten Wahllokale ihre Pforten schließen. Diese maximale Wahlzeit wird nicht allzu häufig genützt. Nur in Wien und Innsbruck, neun niederösterreichischen und zwei Salzburger Gemeinden haben die Wahlberechtigten Zeit bis 17.00 Uhr.
In allen anderen Städten und Gemeinden ist früher Wahlschluss. In Vorarlberg, wie üblich, sogar schon deutlich früher, dort hat kein Wahllokal länger als bis 13.00 Uhr offen.
Mit Einführung der Briefwahl hat sich der Wahlbeginn nach hinten verschoben. Kein Wahllokal nützt mehr den frühestmöglichen Wahlbeginn 0.00 Uhr. 6.00 Uhr ist jetzt die früheste Öffnungszeit - und das nur in vier Gemeinden, nämlich in Euratsfeld (Niederösterreich), Werfenweng (Salzburg), Rinn und Itter (Tirol). Einige wenige Wahllokale sperren um 6.30 Uhr auf, die meisten um 7.00 oder 8.00 Uhr.
In den Landeshauptstädten ist 7.00 bis 16.00 Uhr die gebräuchlichste Wahlzeit. Die Eisenstädter (8.00 bis 16.00 Uhr) und die Bregenzer (7.30 bis 13.00 Uhr) haben weniger Zeit für ihr Kreuzerl, die Innsbrucker (8.00 bis 17.00 Uhr) länger und die Wiener am längsten (7.00 bis 17.00 Uhr).