Auf der Welt kursiert momentan einer neuer, kurioser Konjunktur-Barometer. Der besagt: Je flacher die Schuhe, dest schlechter ist die Wirtschaftslage. Wenn man dem Glauben schenken kann und sich die aktuellen Hacken auf den Red Carpets und Catwalks ansieht verheißt das nichts Gutes.
Amerikanische Konsumentenschützer wollen eine Relation zwischen Wirtschaftslage und Absatzhöhe festgestellt haben. Laut dem sogenannten "High-Heel-Index" wird besagt, dass die Schuhe höher sind, wenn es der Wirtschaft schlecht geht und umgekehrt.
Diese Theorie wurde jetzt widerlegt und das Gegenteil wird nun behauptet. "In schlechten Zeiten halten wir uns zurück, suchen Stabilität und tragen flache Schuhe", sagen britische Soziologen. Die haben seit 2008 die durchschnittliche Absatzhöhe von Frauenschuhen mit der Wirtschaftslage in Großbritannien verglichen, wodurch der "Footsy-Index" geboren wurde.
Als Beispiel kann man das Jahr 2010 nehmen. Als die Konservativen die Regierung in Großbritannien übernahmen schnellten die Verkaufszahlen von Ballerinas und Co. in die Höhe. Als zwei Jahre später die Ratingagenturen Moody und Fitch die Bonitätsnoten des Landes senkten gingen auch die High-Heel-Käufe zurück. Damals betrug das Verhältnis zwischen Ballerinas und Stöckelschuhen 68 zu 32 Pronzent.
Die Laufstege als Wahrsager?
Bei diesen Zahlen werden die Forscher gleich nervös, immerhin sah man auf den diesjährigen Fashion Weeks hauptsächlich flache Treter, wie zum Beispiel bei der Chanel-Show. Die Modelle von Christian Louboutin, Aquazurra oder Roger Vivier sind bequem und stehen den hohen Konkurrenten in nichts nach.
Keine Verbesserung zu sehen
Auch die Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) stimmt dem Trend zu und verkündete Mitte April: Für die Zukunft der Eurozone gibt es kaum Aussichten auf Verbesserung.